Full text: Einleitung in das Studium der kryptogamischen Gewächse (3)

312 
<en dieſer Organe kommen bey der M. hemilphae- 
rica und chenopoda mitten aus der Blatt - Subſtanz, 
bey der M. polymorpha und androgyna aus den 
Buchten , bey der M. conica und cruciata aber aus 
beſondern Kelchen. 
Unter dieſen Schirmhen , Sternchen oder Kegels 
<en bilden ſich die Anfänge der Früchte. Unter jedem 
Strahle des Stergc<hens - unter jedem Lappen des 
Schirm<ens oder Kegelcheus ſitzen mehrere , (bey 
der M. conica nur Eine,) Kapfeln in beſondern Kelch“ 
lein , die bey der M. chenopoda, cruciata und poly- 
morpha beſtimmt vicr» bey der M. hemilphaerica, 
conica, androgyna und tenella äber mehr Einſchnitte 
haben. Die Käpſelu ſind , ſo lange die Früchte noch 
nicht reif find , mit einem zarten Mütßchen bekleidet, 
und jede hat ihr Piſtill. Das Mützchen zerreißt bey 
mehrerer Reife, und die Kapſel ſpringt dergeſtalt 
auf; daß ſie mehrere zurück gerollte Einſchnitte be- 
kommt. Innerhalb derſelben befinden ſich die Saamen 
mit ähnlichen kettenförmigen Schleudern verſehn, 
als wir bey den Jungermanuien ſehn. 
Daß dies wahre Saamen ſeyn» und daß aus 
ihnen die Pflanzen aufgehn - hat Ne>er ſchon im 
jahre 1772 (Phyliol, muleor,, p. 118. 119.) und
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.