Full text: Aus eiserner Zeit

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134, 
fame nbenktafe 
HI. 
Das Leben hier, wie iſt es 
bang und ſchaurig, 
und was es beut, iſt nur der 
Sehnſucht Schmerz. 
(Hoffmann v. Fallersleben.) 
Wir ſiegen oder ſterben! 
Kamerad --- es bleibt dabei! 
(Hoffmann v. Fallersleben.) 
Die Fremde macht mich ſtill 
und ernſt und traurig. 
(Hoffmann v. Fallersleben.) 
Wie ſehn' ich mich nach deinen 
Bergen wieder, 
nach deinem Schatten, deinem 
Sonnenſchein ! 
(Hoffmann v. Fallersleben.) 
Könnt' ich den Wolken meine 
Hände reichen, 
ich flöge wieder ſchnell zu dir 
hinein! 
(Hoffmann v. Fallersleben.) 
Und tauſend weiche Hände 
wollen pflegen 
und tröſtend lindern wunder 
Krieger Schmerz. 
(Auerbach.) 
O könnt' ich heute mir den 
Rappen zäumen 
und ſchwingen durc< die Luft 
die Eiſenbraut! 
(Theodor Körner.) 
Die Landwehr ehr, ihr Dienſt 
iſt ſchwer, 
läßt Hof und Haus und hilft 
dir aus. 
(Ludwig Achim v. Arnim.) 
Gefangen ſein iſt große Pein; 
viel beſſer ficht, bis 's Aug' dir 
bricht. 
(Achim v. Arnim.) 
143 
 
Mipa, 
1365. 
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144. 
Weg mit welſchem Lug und 
Tand, 
Deutſchland iſt mein Vater- 
land. 
(Achim v. Arnim.) 
Fluch den Fremden, die dich 
höhnen, 
Fluch den Feinden deiner Ruh! 
(Hoffmann v. Fallersleben.) 
Uns alle zieht das Herz zum 
Vaterlande. 
(Schiller, Don Carlos.) 
Laßt mich kämpfend für mein 
Vaterland im Sclacht- 
feld ſterben. 
(Ernſt v. Wildenbruch.) 
Denn nur Eijen kann uns 
retten, 
und erlöſen kann nur Blut. 
(M. v. Schenkendorf.) 
Schön iſt der Friede, aber 
auch der Krieg hat ſeine 
re 
(Schiller, Braut von Meſſina.) 
Vom Schlachtfeld kehrt dein 
Sohn dir wieder, Vater! 
Geliebtes Haupt, wie haben 
dich die Sorgen mit Reif 
bededt. 
(Ernſt v. Wildenbruch.) 
Deutſche Worte hör' ic< wieder, 
ſei gegrüßt mit Herz und Hand. 
(Hoffmann v. Fallersleben.) 
Die Falſchheit herrſchet, die 
Hinterliſt 
bei dem feigen Menſchenge- 
ſchlechte. 
(Wallenſteins Lager.) 
In trüben Maſſen gäret noch 
die Welt, 
und keine Friedenshoffnung 
ſtrahlt von fern, 
(Wallenſteins Lager.)
	        

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