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lagen), „Leitfaden der Phyſik“ (7 Auf-
lagen), „Lehrbuch der Zoologilte“
(10 Auflagen) und „Leitfaden der
Zoologie“ (7 Auflagen), „Lehrbuch
der Botanik“ (7 Auflagen) und „Leit-
faden der Botanik“ (8 Auflagen in
je 2 Ausgaben).
Baginsky Adolf, Dr. med.,
Profeſſor der Kinderheilkunde an der
Univerſität Berlin, geb. 22. Mai 1845
in Schleſien, ſtudierte nach Abſolvie-
rung des Gymnaſiums ſeiner Vater-
ſtadt in Berlin und Wien Medizin,
trat in Berlin als Aſſiſtent in nähere
Beziehung zu dem Kliniker Lud-
wig Traube, wandte ſich nach
einigen Jahren allgemeiner Praxis
in der Provinz Sachſen und ſpäter
in Berlin ſpeziell der Rinderheil-
kunde zu, begründete eine Poliklinik
für Rinderkrankheiten und halbili-
tierte ſich 1881 für dieſes Fach an
der Berliner Univerſität. Gemeinſam
mit Rudolf Virchow gründete er
we
Ndolf Baginsky.
das Raiſer- und Raiſerin- Friedrich-
Kinderkrankenhaus, das jeit 1890
unter ſeiner Leitung ſteht. Seit 1893
iſt er außerordentlicher Profeſſor der
Kinderheilkunde an der Berliner
Univerſität.
S hriften: „Lehrbuch der Kinder-
krankheiten“, in alle lebenden Rultur-
ſprachen Überſetzt, (7. AUAuflage).
„Handbuch der Schulhygiene“,
(Z. Auflage). „Praktiſche Beiträge
zur Kinderheilkunde“ u. a. Ferner
über 150 Monographien und
Urbeiten auf den Gebieten der
pathologiſchen Anatomie, der phyſio-
logiſchen Chemie und der ſpeziellen
Pathologie und Therapie der Rinder-
krankheiten u. ſ. w. Seit 1877 iſt er
Chefredakteur des mit A. Monti
in Wien gemeinſam herausgegebenen
Fachjournals „Archiv für Rinder-
heilfunde“, das bis zum Augenblick
in 33 Bänden vorliegt.
Bang Simon, königl. ſäch-
ſiſcher Bezirksſchulinſpektor, geb.
13. Mai 1855 in Oberdorla bei
Mühlhauſen i. Th., beſuchte bis
zur Konfirmation die Yolksſchule
jeines Geburtsortes und wurde dann
durch Privatunterricht für das Semi-
nar vorbereitet. Von 1870 bis 1871
war er Schüler der Seminarpräparan-
de in Mühlhauſen. Yon 1871 bis 1872
beſuchte er das Seminar in Erfurt,
von 1872 bis 1874 das in Gotha
(jf. Behr). : Don 1874 bis“: 1875
war B. Lehrer in Kammerforſt,
von 1875 bis Ende 1877 an der
Seminarſchule und dem Proſeminar
in Gotha. Anfang 1878 trat er in
den ſächſiſchen Volksſchuldienſt ein.
Bis 1882 wirkte er als Lehrer an
der Bürgerſchule in Meißen, bis