Full text: Abiturstufe und Berufsausbildung (1980)

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
richtsinhalte, -methoden und -verfahren konsequent an den 
komplexen Zielen der Persönlichkeitsentwicklung im Sportunter- 
richt ausrichtet und insgesamt pädagogisch wirksam wird. 
Kurzfristige, besonders aber auch langfristige Zielorientie- 
rungen und Aufgabenstellungen, vielseitige Motivationen und 
"pädagogische, individuell ausgerichtete Wertungen des jeweils 
Erreichten sollen die Jugendlichen befähigen, den Sinn und 
Zweck der jeweiligen Tätigkeiten zu erkennen, und die Selbst- 
erziehung fördern. 
Der Unterricht ist für beide Geschlechter getrennt durchzufüh- 
ren. 
Durch unterrichtsgemäße Anwendung von Erkenntnissen und Metho- 
den des sportlichen Trainings ist eine hohe Wirksamkeit der 
Ausbildung für alle Jugendlichen zu sichern. Dazu ist es er- 
forderlich, die im Abschnitt "Inhalt des Unterrichts" gegebe- 
nen Möglichkeiten zur didaktischen Differenzierung der Übungs- 
tätigkeit und Belastungsgestaltung entsprechend dem Entwick- 
lungsstand der Klasse und den individuellen Voraussetzungen 
der Jugendlichen auszuschöpfen. Die bewußte Wahl des Stoff- 
bereichs für das vertiefende Üben in Abhängigkeit vom Ent- 
wicklungsstand der Klasse, dıe Nutzung von Schulsporttraditio- 
nen unter der Sicht der Wechselwirkung von Sportunterricht 
und außerunterrichtlichem Sport (z. B. bei der Wahl des Sport- 
spieles, der Kampfsportart, der Handgeräte für die Gruppen- 
gymnastik), die Berücksichtigung der vorhandenen materiellen 
Voraussetzungen scll die Effektivität des pädagogischen Pro- 
zesses erhöhen. 
Unter der Zielstellung eines freude- und leistungsbetonten 
Sportunterrichts ist besonders der Wettkampf - einschließlich 
wehrsportlicher Mehrkämpfe - als pädagogisches Mittel der 
physischen Bildung und Erziehung.zu nutzen. Einzel- und Mann- 
schaftswettkämpfe sollen als Leistungs- und Bewährungsproben 
gestaltet werden, jedem Schüler die Selbstkontrolle der er- 
reichten Leistung und twicklung ermögiichen und so zur be- 
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wußten Überwindung individueller Schwächen anregen, 
Die Wettkampfinhalte sollen die differenzierten physischen 
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eistungsvoraussetzungen und die unterschiedlichen sport- 
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ichen Interessen der Geschlechter berücksichtigen. Auf die
	        

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