Wohnraum und Wohnwert der Heimstätte.
Von Wilhelm Fauth, Stadtbaurat a. D., Sorau NL.
Al3 Ergänzung der Ausführungen in Nr. 11 der
„Seimſtätte“ bringen wir nachſtehend auf vie:fa>2n
Wunſc< aus dem Leſerkreis zwei Erdzeſ zu den Vergeichsvorſhiägen für den Da SteildaG= und Bogenda<ßauzführung. Der Niſc>enraum
a in Abb. 1 iſt ais Arbeit3raum 723 Hauzherrn oder der
Cauesſf.au, auch ais gemütliche Plaudere>de, gedacht, und
erſetzt troßz der geringen Wohnfiäte von rund 6 qm in
vie.en Fä.len ein ſelbſtändiges Zimmz2r. Ebenſo vorteil
haft ijt d.e N.ſc<2 b als Eßraum zu verwenden ; ſie bizt2t
noh Raum für e:n Büffet, das au feijt eingebaut werd2u
kann. Zur Kü>e wird eine Durc legt. Als Ubſchluß der Niſchen genücen meiſt einfache
Vorhänge aus dichtem Stoff, wenn Shiebeiüren J2=
ſrart werden ſollen.
Wie man ohne bauliche Umgeſtaitung vorübecceh2nd
vberartice Nijhen als Schla*f*räum2?2 nuten kann,
zeigt Abb. 2. De notwendigen Schrankceiaſſe dien2n
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Erdgeschoss.

zugleih als Abtrennung vom Wohnraum und könnz21
feſt eingebaut werden. Wird auh der noben der Küche
liegende Raum hinzugenommen, dann finden 5 Betten
im Erdgeſc bleibt immer für ſein? Zwede fri.
Geſtalt und Bertzeilung der Tür-= und
Feonſteröffnungen beeinfiuſien den Wohnwert ein23
Raume3 umjo mehr, je k.e ner er iſt. Hocliezend2, breite
Lichtöffnuncen ſind günſjt:ger als tief herabreickend2? bei
gleicher Fiäße. S e vergrößern d'e Stellflä>2 für halb=
hohe E 'nrichtungsgezenſtänd2. Große ;„Fenſt2zriläcßen, an
ten E>Fen zuſammengezogen, ſind in der kaltizn JahreSzzit
nur erträgiich, wenn ſ:e als Doppel*fenſter auzg2bild2t
ſind, und in unm t;e:ibarer Nähe Heizqrellen anz2ebracht
werden, de Zuze2ri> e.nungen verhindern. Biz; zu W2=
nig bekannt ſind auc< de Vorteil? von Doprec*enſtern,
deren äußer? F.ürei nach außen aufgehen. € 2 werden
bei Windanfail feſt anzgedrüt und ſind r2gendicht.




















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Crdgeschoss .

Was Saßen die Sparer der Beamtenbausparkasse?
Nättelſchullezrer A., Wä'ting:n.
„IH beſtätige aus freudizem Herzen den Empfang Ihres
Schreibens, in dem mir die Zuteilung der erſten und zweiten
Halfie meiner BVerlragsjumm2 unt2r den beigejüglen Bedin-
gungen mitgeteilt wird. Mein? Fami.i2 und ich haben ſei!
Jahren keine ſo frohe Sund? erlebt wie h2ut2 morgen, als
Ihr Brief uns die Hoffnung gab, bald herauszukommen aus
der aufreibenden Eng? d2?r Notwohnung. Wir danlen Ihnen
für dc jahrelange, gewiſſmhaft? Betreuung unſerer ZInteor-
ſſen und werden nicht verfehlen, in unſeren Kreiſen auſ die
BBS. empfehlend hinzuweifen.“
Cofomotivfüsgrer B., Birna.
„Dankend beitä:ige iM den Eingang der Mitteilung über
Zuteilung der Hä:fte meiner Vortragsfumme. Nun können
wir uns in die Front zur Bekämpfung der Arbeitsloſigkeit
enreiken, Da dieſelb? im Kreiſe Pirna beſoiidor8 groß iſt,
boſſe ich, meinen Mitbeamten ein gutes Borbiid zu geben und
manchen Eparer zu gewinnen.“
Poſtaſſiſtent K., Stet/in.
„Am Tage vor meinem 58. Geburtstag2 erhielt ic die
freudige Nachricht, daß mir die Hälfte mein2r Bertrags8ſumute
zugeteilt wurde. I< ſage hiermit meinen herzlichſten Dank
ſür die mir beſcherte G2burtstagsfr2ude.“
Kaſſeninſpet:or K., Dre3den.
„Gaänzlied) unerwart2zt erhielt i?H Ihre Mitteiiung über
die erfolg'e Zutei ung der eriten Hälfte meiner Bertragsſumms:.
Wenn ih au< das ſeinerzeit beſchafft? Darlehen reſtlos ab=
geſtoßen habe, ſo kommt doh di2 j2zt erfolgte Zuteilung 42=
radezu als rettender An*2r in ziner Zeit, in der dringende An=
ſchaffungen erforderlic) geworden ſind. So kann ich infolge
der Zu:eilung e:n Weniges zum Arbeits8beſhHhaffungsprogramm
unſeres Führer beitragen. Ih betrachte de8halb die mir
dur 189

fommenos Wetibnadhtsgeſ fehlen, Ihnen für das zum Wohle der d2u“:ſhen Beamtenſ geſGaffene Werk zu danken, ganz boſonders aber für alle
Mübe und Arbeit, die, wenn auc< im Rahmeon d25 großen
Ganzen, für meine Perſon Ihrrſzits in Anſpruch genommzu
werden mußten.“ |
Neoichsbantkinſpektzr R., Berlin.
- „Auf Grund des mit Ihnen vor Jahren abgeſchloſſenen
Cpardarlehnsvertrages i't es mir g2lung2?n, von einem Geld=
gerer ein vorzci iges Dar'chen zu e hal.en, ſo da3 im i1 der
glüd. iden Lage war, ohne daß mir bisher die Sparſumme
dur; Ausloſung zugeteilt wurde, ein? Heimſtätte in einer
jür mich günitigzen Bauperiode errichten zu laiſen. Jetzt, wo
iM in meiner Heimſtätte wohn? und di? Vorzüge derſelben
tägli er'ebe, iit es mir ein innzr:ihes Bedürfnis, Ihnen
für Ihre große Mühewaltung ſowie für Ihren Rat und Tat
berzli<ſt zu danken. Ihre Beſtrebungen werde im immer
unzerſtüßen, da dieſelben d:m Beamten den richtigen Weg
weiſen, auf welchem jeder Beamte mit Beharrlichkeit und
Fleiß zu einer Heimſtätte g2langt.“
Tolezr.=Leitungsauſſzger M., K'otzſche.
- „Als im; am Sonnag vom Dienſt nac Hauſ? kam, wurde
iM von me:ner Familie freudig beglükwünſcht. Nach Ein=
ſihtnahme Ihres Schreibens wußt2? im nicht, ob iH vor
Freude we.nen oder lachen ſollte. Die BBS. hat ſich wieder
als Retter in der Not erwieſen und mir eine große Sorge
abgenommen, indem ſie mir die Hälft? meines Spardarlehens
in der kurzen Zeit zugeſichert hat. Nun kann ich mzin Baus=
vorhaben ohne Sorge zum Abſchluß bringen. Mein? Freude
kann iM wörtlih niht zum Ausdrus bringen. Ih wünſche
der BBS. ein weiteres g2ſundes Gedeihen, werde b2müht ſein,
für die BBS. zu werben, danke Ihnen, meine Herren, für
Ihre Müh2 und Arbeit und grüße Si? mit Heil Hitler!“
1909

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