Full text: Verhandlungen der ... Direktoren-Versammlung in der Provinz Schlesien - 5=4.1879 (5)

118 Zweite Sitzung. 
In Folge dessen wird er für die Ordnung im 
Klassenlocal, für die Verwaltung des Klassen-Invev- 
tars, für die Anfertigung der nöthigen Listen, für 
die baldige Gewöhnung, namentlich der Schüler der 
unteren Klasgen, an gehörige Ordnung zu Sorgen 
haben. 
Ihm liegt ob die halbjährige Revision sämmt- 
licher Hefte und Bücher der Schüler, die Führung des 
Klasgenbuchs, die Aufrechterhaltung der Ruhe in den 
Respirien, 80wie überhaupt einer einheitlichen Disci- 
plin, die UVeberwachung der Schüler ausgerhalb der 
Schule, namentlich der auswärtigen Schüler, die Vor- 
bereitung der Cengsuren, Zeugnisse und Vergetzungen, 
nebst dem Vorschlagsrechte für diegelben. 
Reisacker und Güthling wollen den allgemeinen Theil angegichts 
der angenommenen These 1 gestrichen wissen. Auch gegen das Recht des 
Ordinarius, die Hefte der Schüler zu revidiren und Vorgchläge für die Ver- 
Setzung zu machen, spricht Güthling, während Volkmann dem Referen- 
ten in Bezug auf den letzteren Punkt beistimmt. Ihm sSgchliesst sich 
Fritsche an. 
Hasper stimmt in Bezug auf die Revision der Hefte Güthling bei. 
Beigert ist der Angicht, dass dem Ordinarius eine amtliche und 
rechtlich bevorzugte Stellung nur dem Director und dem Publicum gegen- 
über zugestanden werden dürfe. 
Fickert gieht in dem Revisiongrecht des Ordinarius einen Eingriff 
in die Rechte des Fachlehrers, in weiterer Instanz des Directors. 
Schröter will dem Ordinarius ELingicht in die Hefte gestatten, 80weit 
es Sich um ihre äusgerliche Begschaffenheit handelt. 
Volkmann hält es für unmöglich, dass die Versetzungs-Conferenz 
eines Vorschlagsrechts des Ordinarius entbehren könne. 
Stein verhält ich in Bezug auf das in Rede stehende Revisions- 
und Vorgschlagsrecht des Ordinarius ablehnend. 
Krüger hält eine Revigion ad hoc geitens des Ordinarius für Jurch- 
aus unbedenklich. Desgleichen erkennt er das Vorschlagsrecht des Ordina- 
rius für die Vergetzung an. 
| Kirchner zieht den ersten allgemeinen Satz der These 4 zurück. 
Der Specielle Theil: 
„In Folge desgen . . . . bis 80rgen“ 
wird angenommen.
	        

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