Full text: Schulblatt für die Provinz Brandenburg - 25.1860 (25)

1. 
Rückblick auf ein Vierteljahrhundert. 
Auf der erſten Seite dieſes Heftes iſt zu leſen: Schulblatt 
für die Provinz Brandenburg. Fünfundzwanzigſter Jahr- 
gang. Es könnte jevo<, wie wir dem geneigten Leſer ſogleich 
darlegen werden, auch heißen: Sechsundzwanzigſter Jahr- 
zang. Wie aber auch gezählt werden möge, ob ſo, daß unſer 
Blatt heut eintritt in das Sc<lußjahr ſeines erſten Vierteljahr- 
hunderts oder ſo, daß es heut beginnt das Anfangsjahr ſeines 
zweiten Vierteljahrhunderts, lang genug und bedeutſam genug iſt 
der zurügelegte Abſchnitt, um zu einem aufmerkſamen und prü- 
“enden Rückblie aufzufordern. Bei denjenigen unſerer verehrlichen 
Wſer, welche von Anfang an dem Werden und Wachſen dieſes 
Blattes gefolgt ſind, dürfen wir für eine geſchloſſene Vorführung 
ves ihnen bereits Bekannten am ſicherſten auf Theilnahme rech- 
nen, und diejenigen, deren Bekanntſchaft mit unſerem Blatte aus 
jüngerer Zeit herrührt, werden ja wohl einige Mittheilungen aus 
den erſten Lebensjahren deſſelben ſich gefallen laſſen. 
Tas Schulblatt hat eigentlich nicht mit feinem „erſten Jahr- 
gange" 1836, ſondern jc<hon ein Jahr früher mit dem im Jahre 
1835 erſchienenen „Squlfreund"“ ſeinen Anfang genommen. Ohne 
ſeinen Namen zu nennen und mit Vorſchiebung des Verlegers: 
Qudwig Oehmigke als verantwortlichen Redacteurs, entſandte Otto 
Sc<ulz während des genannien Jahres „fliegende Blätter über 
Altes und Neues im Schulweſen", vierundzwanzig Nummern, 
25 Bogen umfaſſend. Alle Auſſäße in denſelben, mit Ansnahme 
eines einzigen, ſind von ihm, und ſelbſt Zeit und Weiſe ihres 
1 “*
	        

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