Full text: Deutsche Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung - 5.1939 (5)

Amtlicher Teil 101 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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[Seite 3] 
Fächer: 
Geſamt- 
Vorzenſuren. . . . . . urteil 
Prüfungszenſuren: 
Schriftlih . . . . . 
Praktiſch . . .-. . . 
Mündlihd ..... 
Geſamtergebnis38. 
* 
Anlage 6. 
(Name der Schule) 
in 
(Ort) 
Zeugnis 
Über die Staatsprüfung in der 
Hauswirtſ<aft. 
Fräulein ; 
geboren am zU / 
hat die Klaſſe Il der Frauenfachſchule POM ...uumd.- | 
aaearrervererberrearrevroreuen 19...... bis 19... beſucht 
 
und auf Grund der Leiſtungen während der Aus- 
bildungszeit und in der Prüfung folgende Be- 
urteilung erhalten: 
1. Fachpraftiſche Prüfung: 
Hauswerk: 
Handarbeit: 
Betrieb3samt: 
1. Fahkundliche Prüfung: 
 
 
 
 
II]. Nationalpolitiſc<he und kultur- 
fundliche Prüfung: 
 
IV. PBrüfunginden Leibesübungen: 
 
V. Schriftliche Arbeit: 
 
g Auf Grund der Prüfungs8- und Jahresleiſtungen 
at 
 
Fräulein 
die Staatsprüfung in der Hauswirtſchaft 
 
beſtanden. (Erlaß des Reich8miniſters für Wiſſen- 
ſchaſt, Erziehung und Volksbildung vom 1. Februar 
1939 --- E IVe 3/39 E II, E III, E VI (a) --.) 
NNEN , DED eee 19, 
Der Prüfungaöleiter. Die Direktorin. 
 
 
(Dienſtſiegel) (Dienſiſiegel) 
83. Ausbildung von Hauswirtiſchafts- 
Leiterinnen, 
Die grundlegenden Wandlungen, die im wirt- 
ſchaftlichen Leben unſeres Volkes ſtattfinden, haben 
den Ausbau und die Neueinrichtung von haus8- 
wirtſchaftlichen Betrieben mit ſich gebracht. In 
zunehmendem Maße werden ausgebildete haus- 
wirtſchaftliche Kräfte für die wirtſchaftliche Leitung 
von Schulungslagern, Erholungö8heimen, Kranken- 
häuſern, Kinder- und Schülerheimen und Kantinen, 
für die Tätigkeit in Beratungsſtellen uſw. an- 
geſordert. 
Der Beruf der Hauswirtſchaftsleiterin iſt die 
höchſte Leiſtungsſtufe im hauswirtſchaftlichen Exr- 
werbs8leben. Mit der leitenden Tätigkeit iſt eine 
große Verantwortung geſundheitlicher und volks8- 
wirtſchaftlicher Art verbunden. Die Hauswirtſchafts- 
leiterin muß daher große Arbeit8gebiete durch 
ſachgemäße Planung und Führung beherrſchen und 
verſtändnisvoll und ſparſam wirtſchaften können. 
Al3 Leiterin muß ſie in der Lage ſein, hauswirtſchaft- 
lihe Beruſsanwärterinnen anzuleiten und ihre 
Mitarbeiterinnen ſo zu betreuen, wie es die Grund- 
fäße unſeres nationalſozialiſtiſchen Staates ver- 
langen. 
Der Beruſ der Hauswirtſchaftsleiterin ſoll daher 
von prattij)q und organiſatoriſch veranlagten 
Mädchen gewählt werden. Ex ſteht auch beim 
Vorhandenſein einer guten Allgemeinbildung den 
Reden mit dem Abſchlußzeugnis der Volksſchule 
offen. 
I< erlaſſe hiermit die nachſtehenden und in 
den Anlagen beigeſügten Beſtimmungen über die 
Ausbildung von Hauswirtſchaftsleiterinnen. 
Der Erlaß des früheren Preußiſchen Miniſters 
für Handel und Gewerbe vom 18. Juli 1923 
-- 1V 787 II -- (HMBl. S. 279), betreffend 
Vorſchriften über die ſtaatliche Prüfung von Haus8- 
haltöpflegerinnen, wird dadurc< hinfällig. Er iſt
	        

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