Full text: Deutsche Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung - 5.1939 (5)

Amtlicher Teil 197 
7. Studienhalbjahr (Sommer): Wochen- 
ſtunden 
. Schlachtvieh- und Fleiſ<beſhau. . . 3 
. Schlachtvieh- und Fleiſchbeſhaufurſus 4 
. Augenkrankheiten und Unterſuchungen 2 
10. Übungen in der zücteriſchen Be- 
1. Kliniktn . . . . . . . + oer 00 12 
2. Ambulatoriſche Klinik (abteilungsweiſe) 1 
3. Übungen in der Milc<hunterſuhung . 1 
4. Parajitologiſche Übungen . . . . . 2 
5. Vatholog.-anatomiſc<he Vorweiſungen. 2 
6. Spezielle Pathologie und Therapie 
. der Haustiee Ul 6. 66 5 
8 
9 
urteilung der Haustiee . 6 6... 2 
11. Zerlegung (nach Anfall) . . 6. . . . 1 
12. Übungen in der Trächtigkeit8diagnoſe 
und Sterilitätsbekämpfung . . . . . 2 
37 
8. Studienhalbjahr (Winter): 
1. Klinken . . 6 6 u 12 
2. Ambulatoriſche Klinik (abteilungsweiſe) 1 
3. Geſundheitslehre (mit Übungen) 3 
4. Gerichtlihe BVeterinärmedizin (mit 
Übungen) ooo ir ir rn 3 
5. Veterinärpolizei. . u u u . 2 
6. Operationzübungen . . . 6. 3 
7. Übungen in der Geburtshilfe. . . . 2 
8. Lebensmittelunterſuchungskurſus . . 4 
30 
C, 
Dieſe Studienordnung tritt mit Wirkung vom 
1. April 1939 an die Stelle der biSher geltenden 
Studienordnungen oder Studienpläne. 
Berlin, den 11, März 1939. 
Der Reichs8miniſter 
für Wiſſenſchaft, Erziehung und Volksbildung. 
In Vertretung: Zſch<hinbßſ<<. 
W J 1170 (b). 
160, Studium der Pharmazie, 
Nachdem ich mit Rücſicht auf die dur< die 
PSPrüſungsordnung für Apotheker vom 8. Dezember 
1934 notwendig gewordene erweiterte Ausbildung 
der Pharmazieſtudenten durch Runderlaß vom 
14. Februar 1938 -- WJ 510 (a) -- (RMin.- 
AmtsblDtſc<hWiſſ. S. 107) die organiſatoriſche 
Planung auf dem Gebiete der Pharmazie durch- 
geführt habe, gebe ihm im Einvernehmen mit 
dem Herrn Reichsminiſter des Innern in der 
Anlage eine reichseinheitliche Studienordnung für 
Studierende der Pharmazie, die am 1, April 
1939, gleichzeitig auch für die Univerſitäten in 
Der Oſtmark, in Kraft tritt. 
Danach iſt der Erwerb des akademiſchen Grades 
eines Magiſters der Pharmazie (Mag. Pharm.) an 
den Univerſitäten Wien, Graz und Jnns8bru> vom 
1. April 1939 ab nicht mehr mögli. Gegen die 
Weiterführung de38 vor dem 1. April 1939 er- 
äworbenen akademiſchen Grades eines Mag. Pharm. 
im Gebiete des Deutſchen Reiches beſtehen keine 
Bedenken. 
Unter Bezugnahme auf Abſchnitt A II Ziffer 2 
der Studienordnung mache ich darauf aufmerkſam, 
daß in den hier erwähnten Ausnahmefällen ein 
Wechſel der Hochſchule gemäß Abſaß 1 Ziffer 3 d 
meines Runderlaſſes vom 22. Februar 1937 
-- W11 740 II (b) -- (RMinAmtsblDtſch Wiſſ. 
S. 87) bereits nag dem zweiten Semeſter zu- 
läſſig iſt. 
Wegen Ausdehnung der Prüfſungsordnung für 
Apotheker vom 8. Dezember 1934 auf Öſterreich 
wird der Herr Reichsminiſter des Innern das 
Weitere veranlaſſen. 
Berlin, den 14. März 1939. 
| Der Reichsminiſter 
für Wiſſenſchaft, Erziehung und Volksbildung. 
In Vertretung: Zſ<inbſ<. 
An die Herren Vorſteher der nachgeordneten Dienſt- 
ſtellen der Preußijchen Wiſſenſchaft3verwaltung 
und die Unterrichtsverwaltungen der Länder 
mit Voſchulen (einſchl. Öſterreich). =“ W JT 
 
(RMinAmtsblDtſc< Wiſſ. 1939 S. 197.) 
X 
| Anlage. 
Studienordnung 
für Studierende der Pharmazie. 
A. Richtlinien. 
1 
1. Das Studium der Pharmazie erfordert nach 
vollſtändig beſtandener Vorprüfung eine Studien- 
zeit von mindeſtens ſec<38 Halbjahren an reichs- 
deutſchen Hochſchulen. 
2. Das Studium beginnt in der Regel im 
Winterſemeſter. 
3. Die Beſtimmung Über die Durchführung 
der Prüfungen enthält die Prüfungsordnung für 
Apotheker vom 8. Dezember 1934. 
1. 
1. Das Studium der Pharmazie fann an 
folgenden Hochſchulen abgeleiſtet werden: - 
an der Univerſität in Berlin, 
„ »„ „ „ Breslau, 
„ „ „ „ Frankfurt, 
»,y „ »„ Kiel, 
„m »„ „ „ Königsberg, 
„ „ „ „ Marburg, 
„ »„ „ „ Müntter, 
„ »„ ſ „» Erlangen, 
„ »„ „ „ Münden, 
„ „ „ „ Freiburg, 
„„ „ „ Tübingen, 
„„ v „ Leipzig, 
„ „ „ FEN, 
,„ „ „ 9, Wien, 
»„» »- „ „ Innsbruc, 
(Graz 
an der Techniſchen Hochſchule in Braunſchweig.
	        

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