Full text: Deutsche Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung - 5.1939 (5)

Amtlicher Teil 523 
-- IV 4309 Lb --- ſind mir künftig nur noch die Perſonal- 
bogen der Direktoren (Direktorinnen), ſoweit ſie nach 
Beſoldungsgruppe 1 GBG. bzw. A 2c 1 RVG, beſoldet 
werden, vorzulegen. 
Berlin, den 4. Oktober 1939. 
Der Reichsminiſter 
. für Wiſſenſchaft, Erziehung und Bolksbildung. 
In Bertretung: Bſc<intßſ<, 
An die Herren Regierungspräſidenten, den Herrn Stadt- 
präjidenten der Reichshauptſtadt Berlin und den Herrn 
Reichskommiſſar für das Saarland, zur Zeit in Kaiſers- 
lautern. =- Abſchrift zur Kenntnis an die Unterrichts- 
verwaltungen der Länder (einſchl. Oſtmark) und den 
Herrn Reichsſtatthalter im Sudetengau in Reichenberg, -- 
E IV ec 5126. - 
(Deutſch. Wiſſ. Erziehg. Volks8bildg. 1939 S. 522.) 
548, Auſnahme teh<niſ<her Zeichner in die 
Ingenieurſchulen. 
Borgang: Runderlaß vom 1. März 1939 --- E IV a 908 -- | 
(Deutſch. Wiſſ. Erziehg. Volksbildg. S. 173 ff.). 
In Erweiterung der Ziffer 2 der BPrüfungsordnung für 
die Ausleſeprüfung an den deutſchen Jngenieurſchulen ge- 
nehmige ich, daß künftig au< Bewerber zur Ausleſeprüfung 
zugelaſſen werden, die die Lehre als techniſche Zeichner er- 
folgreid beendet und außerdem eine mindeſtens einjährige 
Werkpraxis nachgewieſen haben. 
Berlin, den 5. Oktober 1939, 
Der Reichsminijter 
für Wiſſenſchaft, Erziehung und Bolksbildung. 
Im Auftrage: Heering. 
An die Unterrichtsverwaltungen der Länder (außer Preußen, 
aber einſchl. Oſtmark, Sudetengau und Saarland), die be- 
teiligten Herren preußiſmen Regierungspräſidenten und 
den Herrn Stadtpräſidenten der Reichshauptſtadt Berlin 
(Abteilung IV). -- E IV a 3253. 
(Deutich. Wiſſ. Erziehg. Volksbilbg. 1939 S. 528.) 
549, Landwirtſc<haftlihes Shulwefen ; hier: Ber- 
einfa<hung der Verwaltung. 
Auf Grund der Ziffer III des Erlaſſes des Führers über 
die Bereinfahung der Berwaltung vom 28. Auguſt 1939 
(RGBl. I S. 1535) beſtimme ich mit ſofortiger Wirkung 
folgendes: 
L 
Grundbeſtimmungen für die Höheren Landbauſ<ulen und 
Ordnung über die Abſ<lußprüfung an den Höheren Land- 
bauſhulen vom 24. September 1935. 
Die nachſtehenden Paragraphen bzw. Ziffern erhalten 
folgende Faſſung: 
a) 8 4 Abſ. 4: 
„Die planmäßige Anſtellung des Direktors bedarf der 
Zuſtimmung des Miniſters (8 2), die der hauptamtlichen 
Fachlehrer bedarf der Zuſtimmung der Unterrichts- 
verwaltung, in Preußen und in den Reichsgauen des 
Regierungspräſidenten.“ 
b) 8 12: 
„Der Jahresbericht und die ſtatiſtiſchen Angaben ſind 
zum 15. November jeden Jahres der Unterrichtsverwaltung 
bzw. dem Regierungspräſidenten vorzulegen, die (der) ſie 
bis zum 1. Dezember jeden Jahres nach Prüfung dem 
Miniſter (8 2) vorlegt. Zum gleichen Zeitpunkt iſt der 
Unterrichtsverwaltung bzw. dem Regierungspräſidenten 
über die Berwendung des Stipendienfonds zu berichten.“ 
Die Ausführungsbeſtimmungen zum 8 12 werden 
geſtrihen. Es iſt nicht erforderlih, daß mir das Ber- 
zeichnis der Hörer und Gaſthörer vorgelegt wird. 
e Die Ausführungsbeſtimmung zu 8 13: 
„Die Unterrichtsperwaltung bzw. der Regierungs- 
präſident kann die Überſchreitung der Hörerzahl ge- 
nehmigen.“ 
Ih erwarte, daß von dieſer Ermächtigung nur dann 
Sebrau< gemacht wird, wenn feſtſteht, daß die benach- 
barten Höheren Landbauſchulen voll beſetzt ſind. 
d) 8 15 wird erweitert dur< den Nachſaßt: 
„Die Unterrichtsverwaltung bzw. der Regierungs- 
präſident kann Ausnahmen na< 8 5 Nr. 3 und 4 auf 
Antrag in beſonderen Einzelfällen genehmigen, wenn 
dies zur Bermeidung unbilliger Härten geboten erſcheint.“ 
Ausdrüeli< bemerke ich hierzu, daß die Genehmigung 
nur in Ausnahmefällen erteilt werden darf. 
e) Die Ausführungsbeſtimmung zu Ziſfer Vl: 
„Über das Ergebnis der Abſchlußprüfung hat der 
ſtaatlihe Prüfungsleiter bis zum 15, November jeden 
Fahres der Unterrichtsverwaltung bzw. dem Regierungs- 
präſidenten, dieſe (dieſer) dem Miniſter (8 2) bis zum 
1. Dezember jeden Jahres nach beiliegendem Muſter zu 
berichten.“ 
IT. 
Grundbeſtmmungen für die Bauſchulen für Waſſerwirtſchaft 
und Kulturteh<hnik vom 28. Juli 1938. 
8 4 Abſ. 3 erhält folgende Faſſung: 
„Die Berufung des Direktors bedarf der Zuſtimmung 
des Reichsminiſters für Wiſſenſchaft, Erziehung und Volks- 
bildung, die Berufung der hauptamtlihen Lehrkräfte 
bedarf der Zuſtimmung der Unterrichtsverwaltung bzw. 
des Regierungspräſidenten.“ 
III, 
Beſtimmungen über die Aufnahmeprüfung für die Ober- 
taſſen ohne das Abſ<hlußzeugnis einer Mittleren Eule 
bzw. das Verſetßzungszeugnis für die 7. Klaſſe einer 
Höheren Schule. -- 
Die Beſtimmungen werden dahin geändert, daß die An- 
träge auf Zulaſſung zur Teilnahme am Borbereitungslehrgang 
von den Bewerberinnen nicht mehr an mich, ſondern an das 
Anhaltiſche Staatsminiſterium in Deſſau durc< die Hand der - 
zuſtändigen Unterrichtsverwaltung =“ in Preußen und in 
den Reichsgauen durch die Hand des Regierungspräſidenten -- 
zu richten ſind, 
IV. 
Ausbildungsbeſtimmungen für Lehrerinnen der landwirt- 
ſGaftlic<en Haushaltungskunde. Erlaß vom 10. Mai 1935 
-- EV 1204/35 II M --, 
Über Anträge auf Aufnahme von Schülerinnen in die 
Oberklaſſe einer Landfrauenſchule, die die vorgeſchriebene 
Vorbildung ni<t nachweiſen können, entſcheiden künftig die 
Unterrichtsverwaltungen der Länder bzw. in Preußen und
	        

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