Full text: Deutsche Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung - 5.1939 (5)

550 - Amtlicher Teil 
in Wien der Lehrſtuhl für Landwirtſchaftlihe Betriebslehre, 
Buchführung und Handelskunde, 
dem Dozenten Regierungsforſtrat Dr. Kurt Mantel 
unter Ernennung zum außerordentlihen Profeſſor in der 
Abteilung Forſtlihe Hochſchule Tharandt der Techniſchen 
Hochſchule in Dresden der wiſſen für Forſt- und Jagdrecht, 
Forſtpolitik und Wirtſchaftswiſenſchaften, - 
dem außerordentlihen Profeſſor Dr. Joſef Meixner 
in Graz unter Ernennung zum ordentlichen Profeſſor in der 
Philoſophiſchen Fakultät der Univerſität Graz der Lehrſtuhl 
für 8oologie, 
dem Dozenten Dr. Fri Reh bo > unter Ernennung zum 
ordentlichen Profeſſor in der Fakultät für Allgemeine Wiſſen- 
ſchaften der Techniſchen Hochſchule in Braunſchweig der Lehr- 
ſtuhl für Mathematik und darſtellende Geometrie, | 
dem nichtbeamteten außerordentlichen Profeſſor Dr. Herbert 
Stuart unter Ernennung zum ordentlihen Profeſſor 
in der Mathematiſch-Naturwiſſenſchoftlihen Abteilung der 
TechniſjHhen Hochſchule in Dresden der Lehrſtuhl für Phyſik, 
dem nichtbeamteten außerordentliHen Profeſſor Dr. Ottomar 
Wichmann unter Ernennung zum außerordentlichen 
Profeſſor in der Philoſophiſchen Fakultät der Univerſität Wien 
der Lehrſtuhl für Philoſophie mit beſonderer Berüdſichtigung 
der Pädagogik, 
dem nichtbeamteten außerordentlihen Profeſſor Dr. 
Hermann Wolf unter Ernennung zum außerordentlichen 
Profeſſor in der Mediziniſchen Fakultät der Univerſität Würz- 
Gies ver Lehrſtuhl für Zahnhbeiltunde, insbeſondere Kiefer- 
irurgie. 
Es iſt berufen worden: 
der ordentliHe Profeſſor Dr. Guſtav Adolf Wa lz in Köln 
in gleicher Dienſteigenſc<aft an die Univerſität München. 
Es iſt beauftragt worden: 
der Dozent Dr. Fr. Petri, in der Philoſophiſchen 
Fakultät der Univerſität Köln die Geſchichte der Niederlande 
in Vorleſungen und Übungen zu vertreten. 
Es iſt beſtätigt worden: 
die Berufung des Studienrats Paul Bernhardt an 
der Jahnſchule, Oberſchule für Jungen, in Hagen zum Ober- 
ſtudienrat einer Höheren Schule der Stadt Hagen, 
die Berufung des Studienrats Paul Ferchland an 
der ſtädtiſchen Oberſchule für Jungen in Soeſt zum Ober- 
ſtudiendirektor einer Höheren Schule der Stadt Soeſt, 
die Ernennung des Studienrats Dr. Johannes Gauß 
an der ſtädtiſ<en Königin-Luiſe-Schule, Oberſchule für 
Mädchen, in Königsberg i. Pr. zum Oberſtudienrat einer 
Höheren Schule der Stadt Königsberg i. Pr., 
die Berufung des Studienrats Hugo Scherer an der 
Oberſchule für Jungen in Wanne-Ei>kel zum Oberſtudienrat 
einer Höheren Schule der Stadt Wanne-Eidel,. 
Es iſt verliehen worden: 
die Dienſtbezeihnung Profeſſor dem außerordentlihen 
Lehrer Franz D o [ l in Düſſeldorf für die Dauer ſeiner Tätigkeit 
als nichtbeamteter Lehrer an einer deutſchen Kunſthochſchule. 
 
 
 
Allgemeine Verwaltungsſachen 
a) Für das Reih 
586. Treudienſt-Ehrenzeichen. 
Um Zweifelsfragen zu beſeitigen, gebe ich folgendes 
bekannt: | 
I 
1. Das Treudienſt-Ehrenzeihen kommt in Betracht für alle 
Beamten, Angeſtellten und Arbeiter, die ſich am 30. Januar 
1938 noc: im Dienſt befunden haben, auch wenn ſie bereits 
eine Dank- und Glü>wunſchurkunde des Führers“ und Reichs- 
kanzlers erhalten haben. - 
2. Das Treudienſt-Ehrenzeihen 2. Stufe kann auch in 
den Fällen beantragt werden, in denen die Berleihung der 
1. Stufe in kurzer Zeit bevorſteht. Bom Tage der Voll- 
endung einer 40jährigen Dienſtzeit an darf jedoch nur das 
Ehrenzeichen der 1. Stufe ausgehändigt werden. Das Ehren- 
zeihen 2. Stufe iſt an mich zurü&zureichen, wenn es nicht 
vor dem Tage der BVollendung einer 40jährigen Dienſtzeit 
ausgehändigt werden kann. 
3. Wer mit ehrenamtlicher Tätigkeit betraut iſt, erhält 
das Treudienſt-Ehrenzeichen, falls er im Beſiß einer Urkunde 
nach 8 149 Abſ. 1 DBG. iſt oder eine ſolche erhalten würde, 
wenn ihm jeine ehrenamtliche Tätigkeit jezt übertragen würde. 
Das Vorliegen einer dieſer Borausſetzungen iſt von der vor- 
ſchlagenden Behörde in der Borſchlagsliſte zu beſcheinigen. 
1. Zu 8 1 der Durc<führungsverordnung vom 30. Januar 
1938 (RGBl, 1 S. 49): 
- - 3) Zu berüdſichtigen iſt die nach Vollendung des 18. Lebens- | 
jahres als Gefolgſ<aftsmitglied im öffentlichen Dienſt zurüd- 
A milie 
 
gelegte Dienſtzeit. Die im Angeſtellten- oder Arbeiterverhältnis 
verbrachte Zeit iſt aber im allgemeinen nur dann anrechnungs- 
fähig, wenn und ſolange die Arbeitszeit wöchentlich durch- 
ſchnittlich mindeſtens 30 Stunden betragen hat; um ſie als 
volles Dienſtjahr anzurechnen, ſind mindeſtens 180 Arbeits- 
tage im Jahr erforderlich. 
b) Die im öffentlichen Dienſt als Krankenhaus-, Scul-, 
Fürſorge- oder Polizeiarzt verbrachte Zeit iſt bei der Be- 
rechnung der Dienſtzeit für die Berleihung des Treudienſt- 
Ehrenzeichens dann zu berüdſichtigen, wenn und ſolange dieſe 
Tätigkeit in den einzelnen Monaten oder Jahren durchſchnittlich 
mindeſtens die Hälfte der geſamten Berufstätigkeit der be- 
treffenden Perſon ausgemacht hat. Das Vorliegen dieſer 
Borausſetzung iſt in jedem Einzelfall von der für die Beſtellung 
zuſtändigen Behörde durc< entſprechende Erklärung in Spalte 8 
-der Borſchlagsliſte zu beſcheinigen. 
ec) Die in der Schlachtvieh- und Fleiſchbeſchau einſchließlich 
Trichinenſc<au abgeleiſtete Dienſtzeit iſt bei der Berechnung 
der Dienſtzeit für die Berleihung des Treudienſt-Ehrenzeichens 
dann zu berückſichtigen, wenn und ſolange dieſe Tätigkeit in 
den einzelnen Monaten oder Jahren durchſchnittlich mindeſtens 
die Hälfte der geſamten Berufstätigkeit der betreffenden Perſon 
ausgemaht bat. Das Vorliegen dieſer Borausſezung iſt in 
jedem Einzelfall von der für die Beſtellung zuſtändigen Be- 
hörde im Einvernehmen mit dem zuſtändigen beamteten Tier- 
arzt durch entſprechende Erklärung in Spalte 8 der Borſchlags- 
liſte zu beſcheinigen. 
d) Ob eine Gemeinde (Gemeindeverband, gemeindlicher 
Zwedverband) einen maßgebenden Einfluß auf ein wirt- 
ſchaftliches Unternehmen ausübt, kann nur für das einzelne 
Unternehmen feſtgeſtellt werden. Bei Zweifelsfällen iſt mir 
unter Darlegung der Beteiligungsverhältniſſe der öffentlichen 
Hand (Reich, Land, Gemeinde uſw.) zu berichten. Den wirt- 
ſchaftlihen Unternehmen jtehen im Sinne dieſer Beſtimmungen 
künſtleriſche und wiſſenſchaftlihe Unternehmen gleich.
	        

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