Full text: Deutsche Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung - 5.1939 (5)

26* Nichtamtlicher Teil 
 
Die Spielſc<ar. 
Zeitſchrift für Feier und Freizeit- 
geſtaltung. 
Heraus8gegeben von der Reichsjugendführung der 
| NSDAP. 
Zu beziehen durch alle Buch- und Muſifkalien- 
handlungen ſowie unmittelbar vom Verlag Arwed 
Strauch, Leipzig C 1. 
Bezugs8preis8: vierteljährlih 1,50 RM, Einzelheft 
0,70 RM. 
Dieſe Zeitſchrift iſt ein unentbehrlicher Rat- 
eber für den, der ſich ernſtlich mit der Feier und 
Treizeitgeſtaltung der HJ. beſchäftigen will. Sie 
enthält Beiträge und Auſſäße von Mitarbeitern 
aus dem Kulturamt der Reichsjugendführung ſowie 
von Kameraden der HJ. und bringt laufend eine 
Fülle Anregungen aus dem geſamten Kultur- 
haſſen der HJ., für die Lied- und Muſikarbeit, 
für Feſt und Feier, Spiel und Tanz, Rundfunk 
und Theater, Kunſt und VolkstumsSarbeit. Lied 
und Spielſtücke, Spruch und Dichtung der jungen 
Generation ſtehen in logiſjcher Folge neben 
praktiſchen Fragen und Forderungen der Kultur- 
arbeit überhaupt. Sich mit dieſen Dingen aus- 
einanderzuſeßen, richtungweiſend zu wirken und 
klare Ziele anzugeben ſind Aufgaben der Zeitſchrift. 
Jedes Heft ſchließt mit einer Bücherſchau und 
Mitteilungen aus der Arbeit in den Gebieten. 
'Wolzig. W. Shwippert. 
| 
Schautafel: Deutſ<e Gewürze und Heilkräuter. 
Bearbeitet von Profeſſor Dr. A, Krauſe. 
Lehrmittelverlag F.Rauſc<h, Nordhauſen- Berlin W30. 
Preis: unaufgezogen 5 RM, ſc<ulſertig auſgezogen 
6 RM, auf Leinwand mit Stäben 10 RM. 
Auf dieſer Tafel ſind je 20 Heilkräuter bzw. 
Gewürze abgebildet. Die Taſel kommt als 
unterrichtliches Anſchauungs3mittel für die Schule 
nicht in Betracht, Sie iſt lediglich als Merkblatt 
zu werten, könnte alſo zur Betrachtung aus der 
ähe im Sculzimmer oder Schulgebäude auf- 
gehängt werden. Das Kind kann dann aus ihr 
die Namen der wichtigſten deutſchen Heilkräuter 
und Gewürze entnehmen. Eine Anſchauung der 
lebenden Pflanzen geben die Abbildungen wegen 
ihrer ſchlechten tehniſchen, zum Teil auch ſachlich 
falſ<en Ausführung nur unvollkommen, beſonders 
bei den ſchon in der Natur von ihren Verwandten 
ſ<wer unterſcheidbaren Doldengewächſen und 
Korbblütlern. 
Berlin. Dr. W. Köhn. 
Kk 
Der Sculungsbrief. 
Januarheſt 1939. 
Die erſte Folge des 6. Jahrganges des 
Sculungsbriefes behandelt ebenſo wie die 
Folge 12/38 den Punkt 21 des Varteiprogramms. 
. Sie ſteht unter dem Leitwort: „Mutter oder 
Genoſſin -- Familie oder Kollektiv ?' 
Sculungsbrief eine 
Der einleitende Auſſaß von H. Mehringer: 
„Sieg de8 Glaubens“ iſt dem 30. Januar 1933 
gewidmet. Er zeigt, wie die nationalſozialiſtiſche 
Bewegung durch die Stärfe ihres Glaubens an 
die Lebenskraft des deutſchen Volkes die liberaliſtiſch- 
demokratiſche Epoche überwand und unſerem Volke 
wieder eine Jdee gab. 
F. H. Wowerie3 weiſt in ſeinem Artikel 
„Gejundheit“ darauf hin, daß die national- 
jozialiſtiſche Geſundheitsführung ſich nicht nur mit 
der perſönlichen Geſundheitspflege beſaßt, ſondern 
vorwiegend auch eine Stärkung der ſeeliſchen 
Kräfte erreichen will, deren Bedeutung im heutigen 
weltanſchaulichen Ringen wichtiger iſt denn je. -- 
In dieſem Sinne iſt der Aus8zug aus der Schrift 
„Mutter oder Genoſſin?“ des verſtorbenen Gau- 
leiters Hans Sch emm zu werten, Jn hin- 
reißender, von nationalſozialiſtiſchem Kampfgeiſt 
getragener Sprache entwirft Hans Schemm ein 
vraſtiſche3 Bild der leben3verneinenden, grauen- 
haften und verbrecheriſ<en Weltanſchauung des 
Bolſchewismus auf allen Gebieten, im beſonderen 
in ſeiner Einſtellung zur Mutter und Familie. 
Am meiſten erſchüttern die von Hans Schemm 
zur Unterſtreichung ſeiner Darlegungen reichlich ver- 
wandten Beiſpiele jüdiſch-bolſc<hewiſtiſcher Geiſtes- 
haltung. 
In derſelben Richtung bewegen ſich die Aufſäße 
der Reichsfrauenſührerin Frau S<holß-Klink: 
„Gut und Böſe“ und von Dr. Ernſt Korten: 
„Der Nationalſozialiömus will den ſauberen 
deutſchen Menſchen“. Dr. Korten zeigt die ſittlichen 
Gefahren, denen die deutjche Jugend durch den 
Marxi8mus jahrelang ausgeſebt war, und ſtellt 
dieſem die nationalſozialiſtiſche Erziehung und Zucht 
gegenüber, 
Hellmut Haubold würdigt die Arbeit und 
Bedeutung des großen deutſchen Forſ<er8 Johann 
Gregor Mendel. Weiter beginnt in dieſem 
Berichtsfolge von Karl 
Springenſ<mid: „Politiſ<e Donaureiſe“. 
Die intereſſanten Bilderſeiten, Führerworte und 
ein Gedicht von Heinrich Anac>er umrahmen 
die Auſſäße. 
Der Sculungsbrief koſtet 15 Rpf. und iſt nur 
durc<h die zuſtändigen Ort8gruppen der NSDAVYW. 
bzw. deren Blodleiter zu beziehen. 
Berlin. Adami. 
Der Schulungsbrief. 
1/39 (Januar). 
Mutter oder Genoſſin? 
Der Welikampf einer Weltanſchauung. 
Auflage: über 3 850 000. Preis 15 Rpf. 
Bezug nur durch die Ort8gruppen der Partei. 
- Herausgeber: Nn 
Der Reichsorganiſationsleiter der NSDAVPV. 
Zentralverlag der NSDAP., Franz Eher Nachf., 
Berlin. 

	        

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