436 | Ullgemeine Deutſche Lehrerzeitung. | Nr. 36 nm Enropa, der III. die fremden Erdteile und der IV. nochmals Dentſch- land (ausführlich) und einige Abſchnitte der allgemeinen Erdkunde im Überbli>. Mit Stoffauswahl und Bildſhmu> wird wohl jeder ein- verſtanden ſein. Die Verfaſſer haben ſich auf die Hauptſachen beſchränkt und minder wichtige Namen und Zahlen -- letzteres iſt vor allem er- freulih = kurzerhand ausgeſchieden. So fällt 3. B. angenehm auf, daß nicht hinter jedem Staat und jeder Stadt ſofort die Bevölkerungs- ziffer aufmarſchiert. Auch die Bilder ſind mit einigen Ausnahmen (3. B. IL, 27, 29, 30, 50, 58; IIl, 25 1. 28) gut ausgewählt und repro- duziert; die farbigen, abgeſehen vom Rheinbild in Bd. I, gereichen dem Buche zur Zierde. Leider aber herrſcht in dem ganzen Werke noh immer die ausgeſprochenſte Syſtematik. Uur im 1. Teile finden wir Unſätze, die Darlegungen und Erklärungen durch eingeſtreute Denk- fragen, Beobachtungs- und Zeichenaufgaben zu unterbrechen und die Selbſttätigkeit der Schüler anzuregen. Sonſt aber dominiert das Schema, Im 2. Teil iſt das beſonders auffällig. So wird zrankreich z. B. be- handelt in folgenden 11 genau voneinander geſonderten Einzelabſchnitten: Cage, Grenzen, Rüſtengliederung, Höhengliederung, Bewäſſerung, Rlima, Erzeugniſſe, Bevölkerung, Staatliche Einteilung, Weltſtellung, Uuswär- tige Beſitzungen. Selbſt bei der Upenninhalbinſel, die mit ihrer <arak- teriſtiſchen Dreigliederung zu einer anderen Behandlung geradezu auf- fordert, wird das alte Schema beibehalten, Die für die Erkenntnis der kauſalen Zuſammenhänge von Boden und Wirtſchaft, von Landſchaft und Volk ſo wichtige Zuſammenarbeitung des Stoffes unter bedeutſame <harakteriſtiſche Gefichtspunkte fehlt. Ebenſo vermißt man die Hervor- hebung gewiſſer typiſcher Züge, die die Eigenart des Landes und ſeiner Bevölkerung treffend kennzeichnen und aus dieſem Grunde nicht bloß zum gegebenen Ausgangspunkte für die Behandlung des Landes werden, ſondern auch dem Schüler als Gedächtnisſtützen wichtige Hilfe leiſten. Die Verfaſſer bezeichnen ihr Werk ausdrücklich als Deutſche Erdkunde. Dazu gehört aber u, E. nicht nur, daß Deutſchland zweimal behandelt wird, ſondern ebenſo, daß bei Betrachtung jedes anderen Staates ſeine Beziehungen zu und ſeine Bedeutung für unſer Vaterland hervorgehoben werden. In dieſer Beziehung fehlt beinahe alles. Das Geologiſche kommt in den erſten drei Teilen nicht recht zur Geltung. Und doch ' Geländeſpiele. Unſere Rechtſchreibung und die Uotwendigkeit ihrer gründlichen - Reform von O. 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