- 132 == feuſchaft und Kunſt, die er nicht nur ehrte und achtete, ſondern auch ſelbſt übte und förderte mit regem Eifer. Und ihren Werth für den Menſchen, ſo wie ihren Einfluſſ auf deſſen Veredlung und Beglü>ung erkennend , ſuchte er durch ein anſehnliches Vermächtniſſ ſeinen Mitbürgern Gelegenheit zu bieten , ihre Kinder wohlunterrichtet zu ſehen. Für ſolchen Sinn und deſſen zwe>mäßige und gemeinnüßige Bethätigung ehrt eine dankbare Mitz- und Nachwelt ſein Andenken, und der Dank wächſt, jemehr die Stiftung ſich entwickelt; und das Feſt, das dem Na men des Biedermannes geweiht iſt, wird mit jedeia Jahre bedeutſamer, erwekender; denu jedes ncue Jahr, welches die Anſtalt verlebt in Wirtiſamkeit für Erziehung und Unterricht, iſt eine neue Blüthe , oder Frucht an deim Baume , den er pflanzte für die aufwachſenden Ge- ſchlechter. So lebt das Gute und Wahre, welches die Hand der Liebe ſtreuete in das dunkele Land der Zukunft, fort in -alle Zeiten, und eine Segensſaat und Segens- erndte ſteigt es von Jahr zu Jahr herrlicher empor zum Ruüuhme und zur wahren Ehre des Säntannes, erwecend . zu Dank und Nacheiferung und treuer Benuzung jeden, der ſi e ſi icht. Zur Nacheiferung -- das bewies ſich auch in der Geſchichte unſerer Auſtalt während des legtver- floſſenen Jahres , durch ſo manche dankenswerthe und 'ſchäßbare Aufmerkſamkeit , mit welcher hochachtbare Ein- wohner dieſer Stadt zur Vermehrung der Lehrmittel bei- trugen. In allen dieſen Gaben erkennet die Anſtalt deit Sinn ihres- erſten Stifters, die rege Theilnahme an öf- fentlichew-Unterricht und Erziehung , und giebt ſich den froheſten. Höffnnngen hin, "nach und nach immer mehr Hinderniſſe und Schranken: überſteigen zu können, die ſie bis -jeßk -noch hemmen in ihrem Aufſtreben und ihrer all-