-- D.a3 weibliche Dienſtjahr. Zeitſchrift Evangeliſch-Sozial, Ig. XI Nr. 12. -- Die all- gemeine Wehrpflicht der Frau während de3 Krie- ges. Von El. M. Meßdorf-Teſchner. Leipzig 1914. Verlag Neueſte Frauen-Korreſpondenz. = Was lehrt uns die Not der Zeit? Von Direktor Prof. Dr. Lohmann in Hannover. Zeitſchrift für Frauenbildung, Januar 1915. B. G. Teubner, Leipzig. = Der Krieg und die Frauen.. Von Dr. Agnes von Harnad>. Berlin, Julius Springer, 1915. -- Außer dieſen Arbeiten iſt die Frage der Dienſt- pflicht mehrfach in ſozialen Fachblättern und Fachzeitſchrif- ten behandelt worden, doc< dürften die oben genannten Schriften wohl als die wichtigſten gelten können. -=- Das „Prei38au3sjſc<reiben“ der Mathilde - Zimmer - Stiftung über die Dienſtpflicht der Frau erſchien, nachdem diejer Auf- ſaß bereits geſchrieben war. Wir gehen im Anhang darauf ein. Einzelanzeige. Zur Vorbereitung auf pädagogiſche Prüfungen erfreut ſich die „Methodik de8 Volksſchulunterrichte38“ von H. Shwochow *) augenſcheinlich großer Beliebtheit. Liegt ſie doch ſchon in achter Auflage vor. Dem auf dem Titel angegebenen Zwede, als Lehr-, Lern- und Wiederholung38buch zu dienen, entſpricht das Werk durch- die praktiſche, überſichtliche Behandlung der allgemeinen Methodik wie auch der Methodik der einzelnen Unterrichts8- fächer. E3 berüdcſichtigt dabei eingehend die amtlichen preußi- ſchen Beſtimmungen, in erſter Linie die „Allgemeinen Beſtim- mungen“ von 1872, gelegentlich auch die neueren „„Beſtim- mungen über die Neuordnung de8 Mittelſchulweſen5“ von 1910. Die Entwicklung der ſpeziellen Methodik wird in ge- ſhic<htlicem überblid kurz dargelegt, und die wiederholten Neu- auflagen haben Gelegenheit geboten, auch die neueſte Entwic- lung ausreichend zu behandeln. So werden ſowohl die Re- formbeſtrebungen auf dem Gebiete des ReligionZunterrichts3 wie die Arbeitsſchulbeſtrebungen eingehend dargeſtellt, und in 1) H. Shwochow, Methodik des Voltsſculunterrichts. 8. Aufl. B. GS. Teubner, Leipzig und Berlin. 6,80 H Von Helene Glaue. 119 - dem jedem Abſchnitte beigefügten literariſchen überbli> ſind die Werke aller bekannteren: neueren Methodiker mit ver- treten. Neben die urſprünglichen für die evangeliſche Lehrer- ſchaft berechnete Ausgabe iſt auch eine katholiſche ?) getreten, die, abgeſehen von dem Abſchnitte über den Religionsunter- richt, der von C. Hoffmann, Direktor des katholiſchen Se- minars in Liebental, bearbeitet worden iſt, in der Hauptſache mit der evangeliſchen Ausgabe übereinſtimmt. Beide Aus- gaben haben einen reichhaltigen Bilderanhang, der die wich- tigſten Schulgeräte und Lehrmittel zeigt. Eine Ergänzung zu dieſem Werke bildet die Schulpraxis?) desſelben Verfaſſers, die die äußeren Verhältniſſe der Volks- ſchule darſtellt, ebenfall8 im Hinbli> auf die Bedürfniſſe derer, die ſich für eine pädagogiſche Prüfung vorbereiten. Sie zer- fällt in drei Teile; der erſte behandelt die äußere S<hul- einrichtung: das Schulhaus und ſeine Umgebung, das Sdul- zimmer und ſeine Ausſtattung, den Lehr- und Anſc<auungs- apparat und die Lernmittel; der zweite Teil beſpricht die innere Schuleinrichtung: Schulpflicht, Schulorganiſation, Sc<hul- aufſicht und die Stellung des Lehrer3; der dritte Teil endlich behandelt unter dem Geſichtspunkt: Die Erziehung3arbeit die Schulordnung und Scduldiſziplin, Jugendpflege, Schulfeſte, Lehrer- und Scülerbüchereien, Schulgeſundheit3pflege und Wohlfahrtsbeſtrebungen. -- Außer für die Prüfung3vorbereitung dürften ſich dieſe Bücher auch ſehr gut als Nachſchlagewerke für Schul- und BVereinz3bibliothefen eignen wegen ihrer über=- ſichtlichen Zuſammenſtellungen wichtiger geſezlicher Beſtimmun- gen und bedeutſamer Beſtrebungen auf allen Gebieten de3 Schul- lebens. So bringt 3. B. der zweite Teil in dem Abſchnitt Schul- pflicht u.a. da8 ganze Kinderſchußgeſeß, in dem Abſchnitt Sdqhulorganiſation eine eingehende Darſtellung der Einheit3- ſchulbeſtrebungen, des Kampfes um Simultan- und Konfeſſion3- ſchule und des Mannheimer Syſtems. F. O. 2) Schwo<how und Hoffmann, Methodik des Volksſ<ulunter- richts. Katholiſche Aus8gabe. 4. Aufl. Ebenda. 6,80 H. 3) H. Shwochow, Die Sculpraxis. B.G. Teubner, Leipzig und Berlin. I. Teil: Die äußere Sculeinrichtung. 3. Aufl. 3,60 4%. -- 1. Teil: Die innere Schuleinrichtung. 3. Aufl. 2,80 4. - IH. Teil: Die Erziehung3arbeit. (In Vorbereitung.) Hierzu Beilagen von V. G. Teubner in Leipzig und Berlin, die der Beachtung Der Leſer empfohlen werden. Anszug aus dem Stellenvermittlungsregiſter des Allgemeinen Deutſchen Lehrerinnenvereins. Zentrolieitung: Berlin W 62, Bayreuther Straße 38, Gartenhaus pt. , Telephon- Amt Kurfürſt 2415. 1. Sofort ſucht adlige Familie, Provinz Poſen, für zwei Mäd- <hen, 12 und 10 Jahre alt, eine evangeliſche geprüfte Leh- rerin. Gehalt bei freier Station 1200 4. 2. Sofort ſucht freiherrliche Familie, Rieſengebirge, für zwei Mädchen, 11 und 7 Jahre alt, eine evangeliſche geprüfte Lehrerin mit etwas Unterrichtserfahrung. Gehalt nach - - Übereinkunft. 3. Sofort Jucht Familie, Melenburg, für zwei Knaben, 10 und 7 Jahre alt, eine evangeliſche geprüfte Lehrerin mit etwa3 Erfahrung und Lateinkenntniſſen. Gehalt nach Über- einfunft. 4. Zum 1. evtl. 15. Auguſt ſucht adlige Familie, Schleſien, für zwei Mädchen, 14 und 10 Jahre alt, eine evangeliſche, für höhere Schulen geprüfte Lehrerin mit Muſikkenntniſſen. Gehalt 900 4. 9. Zum 15. Auguſt ſucht adlige Familie, Weſtpreußen, für ein 13 jähriges Mädchen eine evangeliſche, für höhere Schulen geprüfte Lehrerin mit etwas Erfahrung und Muſikkennt- niſſen. Gehalt nac<h. Übereinkunft. 6. Zum 1. September ſuc<t Familie, Ungarn, für zwei Mäd- hen, 12 und 5 Jahre alt, eine evangeliſche geprüfte Leh- rerin mit etwas Erfahrung. Gehalt 1200 H und weis - Station. 7. Zum 1. Oktober jucht Gut3beſiher3familie, Braunſchweig, für zwei Mädchen, 10 und 11 Jahre alt, eine evangeliſche, für höhere Schulen geprüfte Lehrerin mit etwas Erfahrung. Gehalt nach übereinkunft. 8. Zum 1. Oktober ſucht Familie, Norddeutſ ſ<land, für zwei Mädchen, 11 und 12, und einen Knaben, 5 Jahre alt, eine evangeliſche, für höhere Schulen geprüfte Lehrerin mit Mu- ſikkenntniſſen. Etwas Erfahrung iſt Bedingung. Gehalt nach Übereinkunft. 9. Zum 1.Oktober ſucht freiherrli<e Familie, Pommern, für zwei Knaben von 6 und 8 Jahren eine evangeliſche geprüfte Lehrerin mit perfektem Franzöſiſch. Gehalt nach Übereinkunft. 10. Zum 1.Oktober ſucht gräfliche Familie, UFermark, für ein Mädchen von 15 Jahren eine evangeliſche, für höhere Sc<u=- len geprüfte Lehrerin mit perfekten Muſik- und Sprachkennt- niſſen. Etwa3 Erfahrung iſt erwünſcht. Gehalt na<h üÜber= einkunft. 11. Zum 1. Dftober ſucht adlige Familie, Poſen, für ein 12 jäh- riges Mädchen eine evangeliſche, für höhere Schulen ge prüfte Lehrerin mit etwas Unterricht3erfahrung. Gehalt 800 4 und freie Station. | 12. Zum 1.Oktober ſucht Arztfamilie, Poſen, für drei Mäd- <Hen, 15, 12 und 9 Jahre alt, eine evangeliſche geprüfte Lehrerin mit etwa3 Erfahrung und Muſikkenntniſſen. Ge= halt bei freier Station 800 Hb. Die Adreſſen der Lehrerinnen und Stellen dürfen nicht weitergegeben werden. Bedingungen für den Nachweis der Stellen verſendet die Zentralleitung der Stellenvermittlung des Allgemeinen Deutſchen Lehrerinnenvereins, Berlin W 62, Bayreuther Str. 38, Gartenhaus pt. Tel. - Amt Kurfürſt 2415. Sprechſtunden wochentag8 von 12--3 Uhr, Sonnabends 11-1 Uhr. Beitrittserklärungen ſind an die Geſchäftsſtelle des Vereins, Berlin W 62, Bayreuther Str. 38, Gartenhaus pt., zu richten. Die Stellenvermittlung für akad. geb. Lehrerinnen liegt jeht in den Händen von Frl. Eliſe von Keudell, - Berlin-Schöneberg, Martin-Luther- Straße 51 (Sprechſtunden: Montag und Donnerstag von 3% -4% Uhr).