22 "Auszießen des Abends, -: 23: Aſt die Jugend hon herangewachſen und kann ſich ſelbſt ällein ausziehen , ſo wird ſie ermun- ters Dieſen Auszug mir bedachtſamer Zurs zrerbeit and Ordnung zu rbun.; Wenn meh Kinder ſind, läſſet man fis mit einander certiven, und fuchet durch Ehre und kleine Vergeltungen ſis zu erweckten , daß ſie in der Ordnung, Geſchwin- Higkeit und Anſtand bey ihrem Aus- und Anziehen fich) einander übertreffen, "| Beſche idenhe it. TT Fie Beſcheidenheit iſt ein Zweig der Höffligkeit, .“" welche man nicht ſorgfältig genug «utltiviren ne - Sis iff die Zierde aller jugendlichen = GeſchiPlic Dfeiten und Tugendett. Ohne ſie werden Ekern, FZehrer, und Kinder, einen groß ſn Theik ihrer Arbeit unnübß finden, So wie ein roher Diamant zwar einen groſſen innern Werth bat, aber durch das Schteiſfen erſt ſeinen hellen Glanz hefommt : ſd. giebe die Beſcheidenheit geſchi>ten Kin« dern Reiß und Freude, Es iſt die Pflicht alter sehrer, und aller Eltern in allen Stränden , dis Anlage zu dieſer in früßen aind. ſpäten Jahren ſo nüklichen Tugend., früh zu machen. Prinzen und Prinzeßinnen, werden ſchon in erſten Jähren von Perſonen. ihres Standes , und von Niedern gründlich hochgeſchäße: werden, wenn 0