54 Entbldſen, hin. Denn das Erheblichſte hierüber werde ich in diefem und imkünftigen Theil des gegenwärtigen päs- dagogiſchen Wörterbuches , bey Gelegenheit eines jeden Articuls anzeigen, Entblöſſen. I2566 dritten Jahre an, muß keinen Kinde mehr erlaubet werden , ſich bey irgend einer Gete- genheit unanſtändig zu entblöſſen. Das Auge des Erziehers muß aufmerkſam ſeyn, daß. bey dem An- und Ausziehenz; beſonders bey Berrichten der Noth- durfte, und noch weniger aus Scherz, oder Bos: Heit unanſtändige Entblöſſungen geſchehen.t Der Grund der Schaam und. viele Tugenden , welche Keuſthheit befördern , rühen auf die Beobachtung dieſer Vorſicht. Sie wird leider von vielen Erzie- Hern vernachläßiget + und ſtiftet ein groſſes ſittlicheg | Berderben, | ESiſtein groffes Vorurtheil, wenn man glaubt, daß Söhnen hierinn mehr nachgeſehen werden könne, als Töchtern, Er fahrung. der iſt am geſchiteſten, Kinder zu erziehen, Ff wer aus eigenen und fremden Erfahrungen, die