PM? > Cm Freund ih Geſicht. Ur iſt es angenehm, wenn wir auf dem Geſicht eines Kindes holde Freundlichkeit lächeln ſe- ßen. -- Und jedem "Kinde iſt es eben ſo angenehm, wenn ihre Eltern und tehrer ihnen oft ein freundlich Geſicht machen. --- "Aus dieſer alltäglichen Erfah- rung, welche auf die Theorie der angenehmen Em- pfindungen“ gegründet iſt, entſpringen für die Er= Behungs-Kunſt zwey bet: ächtliche -Pflichfen : Die erfte i| i ſt Diet: : n gebrauche alle Gelegenheit, die "Rinder zu ermuntern , ibr Ge- ſicht beiter, vergnügt nd freunds JIcb zu macben. Es iſt wahr, ein Geſicht hat vor das andere mehr Anlage zur Freundlichfeit bekommen“ aber es iſt aud) eben ſs gewitz: daß keine Stirne , Augen und Wangen exiſtiiren, welche nicht bis zu einem gewiſſen Grad eine freundliche Stellung annehmen könnten, Die Kunſt des Erziebhers kömmt vier der Natur fol- gendergeſtalt zu - Dülfe: 4) Scbon in dem zarteſien Aiter, wenn die Nerven noch ſehr biegſam find, gebrauchet man alle Geleggenbeit das Rind vergnügt zu mächen. HJTlian liebfofet , lobt und bes lobner das etwas ältere Rind, wenn es die Freundlichkeit zu feiner gewöhnlichen ENliene machbet. -- -“ 2) Wenn die Kinder ſchon etwasverſtändig ſi ſi nd, ſo zeiger man ihnen finſtere, mürriſch und böſe