Don demſelben Derfaſſer vorliegenden Werkes erſchien: Theorie und Praxis des Sprach» y Beiträge zum „Schaffenden € “ bild erbud) Ces *- im Deutſchen Sprachunterrichte. Don Arthur Sröhlich, Lehrer in Meerane in Sachſen. 1911, 2008. Preis M. 2.--, geb. M. 2.40. Das Bu zeigt einen gangbaren Weg, den Sorderungen Rud. Hilde- brands zu dem wünſchenswerten Erfolg zu verhelfen. Es behandelt bildlich Ausdrud, Lautmalerei, Wortableitungen, Namen, Dolksmundart, Sprüche, Sremdwörter uſw. Nicht die Sprachſchule ſoll Sührer und Ausgangspunkt für wortkundlic<he Belehrungen ſein. Der Stoff ſoll überhaupt nicht fix und fertig und unvermittelt an die Kinder veranfreien, 0 daß ein engerer Zuſammenhang mit dem ſonſtigen Unterricht, mit der Entwi>lung des kindlichen nſchauungs- und Gedankenkreiſes fehlt, er ſoll erarbeitet werden. Auch auf wortkundlichem Gebiete ſollen die Schüler produktiv ſein, die gewonnenen ſprachlichen Er- ſcheinungen dann aber auch ammeln und in einem beſonderen Heſt, dem Sprachbilderbuch, gruppenweiſe zuſammenſtellen. In dieſem Sprachbilder- buch erblidt Derfaßer mit Recht ein geeignetes Mittel, das Behandelte zum unverlierbaren pra der Kinder zu machen und für den mündlichen und ſchriftlichen Gebrauch (Aufſaß) bereitzuſtellen. Sähſ. Schulzeitung. „...Der Hauptgewinn, den das Sprachbilderbuch bringen wird, iſt der: Das Intereſſe der Kinder an ſprachlichen Formen und die Schaffens- reude wird gewedtund erhalten. Außerdem leiſtet das Sprachbilder- uch trefflichſte Dienſte bei der ſtiliſtiſchen Vorbereitung eines Aufſates, wovon der Abſchnitt „Einfluß des Sprac<bilderbuches auf den Stil der Kinder“ unde gibt. Allen Sreunden einer verſtändnisvollen Pf lege unſerer epd im Geiſte der Arbeitsſchule ſei das vortreffliche Buch wärmſtens emp ohlen. Dann wird die Liebe zum deutſchen Dolkstum und zum deutſchen Daterlande in unſerer deutſchen Jugend recht geſtärkt werden. Auf zur fröhlichen Tat!“ Hans Pallmann, Oſtrau i. Sa. Allgem. Deutſche Lehrerzeitung, „Über die Theorie des neuen, kommenden Sprachunterrichts ſin ſchon un- zählige Seiten geſchrieben ; nun kommen nad) und na, jo ganz alimählich, auch er aus der Praxis, die da zeigen, was der Einzelne in ſeiner <hulſtube etrieben hat. Dieſe Art Bücher tut uns not nad) all der Theorie. Darum ein erat es Glü> auf! mit auf deinen Weg, du junges Buch mit dem ſonder- aren Titel. Dein Hauptwert ſte>t in den Beiſpielen, die zeigen, was dein Verfaſſer aus dem weiten Bereich der deutſchen Sprache ſeinen Jungen auf- tiſcht, und wie er es ihnen bietet. Aus deinen Anregungen kann man lernen und möge dich ein jeder, dem der Sprachunterricht ans herz gewachſen, und auch jeder, der nicht ein und aus weiß im trodenen Syſtem, dich kaufen und ſtudieren. Als Ganzes wirſt du ein Gärungserreger ſein.“ <m. Pädagog. Reform, Derlag von Ernſt Wunderli< in Leipzig