83%. L. durch vFenbare Laſter, ſondern auch ſchon durch den fleiſchlichen Weltſinn. Paulus ſagt: js Röm. 8, 6. FSleiſchlich geſinnet ſeyn iſt. der Tod „und im 13.9. wo ipr nach dem &leiſch leber, ſo werdet ihr ſterben müſſen; wo nun dex Tod iſt, wo einer des geiſtlichen Todes ge? ſiorben iſt, da iſt ja das , in dex Taufe empfan- gene Leben hinweg. Weiter ſagt er: Sleiſch- lich geſinnet ſeyn, iſt eine Seindſchaft wie- der GOtt, und v.8. Die aber fleiſchlich ſind mötzen GOtt nicht gefallen. Wenn nun einer durch ſolchen fleiſchlichen Sinn ein Feind GOrtes iſtund GOtt nichtgefallen kan; ſviſter ja nicht. mehr ein wahres Kind GOttes, ſon- dern hat ſeine Kindſchaft verloren, und kan ſich ſeines Gnaden-Urtheils an jenem groſſen Ge- rxichts-Tage getröſten, wofern er nicht in wah-' rer) Buſſe, Bekehrung und neuen Geburt, ſei- “ nen Taufbund erneuert und das verlorne Leben wieder erlanget. 4 | 6. 3. .. Solcher Geſtalt iſt nicht nur den armen blinden Heyden, Juden und Türken, ſondern auch den Chriſten , die , wie ehemals das Vdl> Iſrael, das Volc> GOttes heiſſen - und zwar" nicht nur den ganß ruchloſen, und laſterhaften, ſondern auch den äuſſerlich ehrbaren, honetten aber fleiſchlich geſinnten und aus ihrem Tauf- bunde gefallenen Menſchen, ganß unumtgänt:- B 4 lich