Amtlicher Teil 419 des öffentlichen Dienſtes nicht zu erwarten ſind. I< habe keine Bedenken, wenn in ſolchen Fällen von dieſer Beſtimmung Gebrauch gemacht wird. Die Bereitſtellung beſonderer Mittel für die Gewährung von Reiſezuſchüſſen iſt mit Rückſicht auf die angeſpannte Lage der öffentlichen Finanzen nicht möglich. Dieſe Grundſäße werden auc< bei dem zur Sprache gebrachten Fall bei der Reichsdruerei anzuwenden ſein. Führungen der Gefolgſchaft3mitglieder durc Ausſtellungen u. dgl. können dann als Maßnahmen im Sinne der Ziffer 1 Abſaß 3 Ziffer 0 meines Rundſchreibens vom 17. März 1937 -- A 1340 103 I C-- (RBeſBl. S. 124 Nr. 2661) angeſehen werden, wenn ſie der Pflege des Gemeinſchafts- gedankens dienen. Ausgaben hierfür ſind dann aus dem für die Förderung der Betriebs- gemeinſchaft zur Verfügung geſtellten Haushalts- mitteln zu beſtreiten.“ Berlin, den 5. November 1938. Der Reichsminiſter der Finanzen. Im Auftrage: Mayer. An den Rechnungs3hof de8 Deutſchen Reichs in Pot8dam. =-- A 1341-43 1, - *K * * Abſchrift überſende ich zur gleichmäßigen Be- achtung. Dieſer Erlaß wird nur im RmMinAmtsbl. Dtſch Wiſſ. veröffentlicht. Berlin, den 20. Juli 1939, Der Reich38miniſter für Wiſſenſchaft, Erziehung und Volksbildung. Im Auftrage: Kuniſ<. An die Unterrichtöverwaltungen der Länder (außer Preußen) und die Herren Vorſteher der nach- geordneten Reich8- und preußiſchen Dienſtſtellen. 2. 11 a 14208, (RMinAmtsblDtſc<h Wiſſ. 1939 S. 418.) Wiſſenſc<aft a) Für das Reich 395. Unterbrechung der Lehrtätigkeit der Dozenten und außerplanmäßigen Profeſſoren, Mit dem Inkrafttreten der Reichs8-Habilitation8- Ordnung vom 17. Februar 1939 gelten für die Beurlaubung der in das Beamtenverhältnis be- ruſenen Dozenten und außerplanmäßigen Pro- feſſoren die Beſtimmungen des 8 17 DBG. vom ef Januar 1937 entſprechend. Hierzu ſtelle ich eſt, Vrofeſſorxen während der vorleſungsſreien Zeit des Studienjahres in ihrem Urlaub nicht beſchränkt ſind. Von einer über zwei Wochen währenden Abweſenheit haben ſie dem Dekan der Fakultät (Abteilung) Mitteilung zu machen. daß die Dozenten und außerplanmäßigen Während des Semeſters kann die Vorleſungs- tätigfeit nur mit meiner Genehmigung unter- brochen werden; au8genommen iſt eine Unter- brechung infolge Erkfranfung. I< ermächtige in- deſſen die Rektoren, die Unterbrechung der Vor-- leſungstätigkeit bis zu zwei Semeſtern zu ge- nehmigen, wenn es ſi um Dozenten oder außer- planmäßige Profeſſoren handelt, die weder Diäten no< eine laufende Lehrauftragsvergütung oder eine laufende Beihilfe beziehen. Berlin, den 10. Juli 1939. Der Reichsminiſter für Wiſſenſchaft, Erziehung und Volksbildung. Im Auftrage: Groh. An die Herren Vorſteher der nachgeordneten preußiſchen Dienſtſtellen der Wiſſenſchaft3ver- waltung, die Unterricht8verwaltungen der Länder mit Hochſchulen (einſchl. Oſtmark) und den Herrn Rektor der Landwirtſchaftlihen Hochſchule in Tetſchen-Liebwerd. =- WA 1485. (RMinAmtsblDtſchWiſſ. 1939 S. 419.) 396. Erwerb des Doktors der Wirtſchafts- wiſſenſchaft. Zum Bericht vom 24. Juni 1939 --- 111 38609 --, Gegen die Zulaſſung der Handelslehrer des Sudetengaues zur Doktorprüfung beſtehen dann feine Bedenken, wenn ſie ein ſechsſemeſtriges Studium und das Beſtehen der Staatsprüfung für Handelslehrer nachweiſen können. Diejenigen Handelslehrer, die ein ſechsſemeſtriges Studium nicht nachzuweiſen vermögen, haben vor Zulaſſung der Doktorprüfung noch ein ergänzendes Studium von zwei Semeſtern zurückzulegen. Berlin, den 13. Juli 1939. ' Der Reichsminiſter für Wiſſenſchaft, Erziehung und Volksbildung. Im Auftrage: Groh. An das Staatsminiſterium für Unterricht und Kultus in München. = WA 1928 K IV. (RMinAmtsb1DtſchWiſſ. 1939 S. 419.) | Erziehung a) Für das Rei<h Verwendung von Beamten im Schuls- aufſichtsdienſt. Es iſt wiederholt um meine Genehmigung in 397. Fällen nachgeſucht worden, in denen Rektoren (Schulleiter) für kürzere Zeit mit der Vertretung beurlaubter Schulaufſichtsbeamter der KreisSinſtanz betraut werden ſollten, andererſeits iſt die kommiſſariſ<e Ernennung von Beamten im Schulaufſicht8dienſt in manchen Fällen abweichend von den beſtehenden Beſtimmungen erfolgt.